Was MicroLyrik zwischen den Zeilen sagt. In einer Welt voller Worte ist das Weglassen oft der mutigste Akt.
Nicht zu sagen, was offensichtlich ist. Nicht zu erklären, was jeder versteht.
Sondern den Raum wirken zu lassen – das ist MicroLyrik.
Schön mit Worten zu spielen. Doch noch besser ist sie loszulassen.
Denn manchmal entsteht Poesie nicht aus dem, was geschrieben steht –sondern aus dem, was nicht dort steht.
✨ Warum die Lücke leuchtet
Was übrig bleibt, wenn man alles Unnötige streicht, ist das Wesentliche.
Es ist wie beim Schneiden einer Skulptur:
Nicht das, was hinzugefügt wird, macht sie aus – sondern das, was entfernt wird.
MicroLyrik lebt genau davon.
Sie vertraut darauf, dass Leser:innen selbst spüren.
Dass sie ihre eigenen Bilder, Erinnerungen und Gefühle mitbringen.
Und dass das Offene, Unfertige, Andeutende oft mehr sagt als jeder ausformulierte Satz.
🌿 Der Zauber der Andeutung
Ich schreibe oft Zeilen, die Fragen offenlassen.
Die nicht erklären. Die flüstern statt rufen.
Und ich merke: Genau das berührt.
Denn zwischen den Zeilen entsteht etwas, das größer ist als der Text selbst.
Eine Verbindung.
Ein Erkennen.
Ein Innehalten.
✍️ Impuls für dich
Probiere es aus – in einem Satz, einem Text oder nur einem Gedanken:
Was kannst du heute weglassen?
Welches Wort braucht es nicht?
Und welche Lücke darf bewusst bleiben?
📚 BookNook99 – ein Ort für das Wesentliche
Auf BookNook99.com sammle ich MicroLyrik, die bewusst leise ist.
Texte, die zwischen Gefühl und Form balancieren.
Und Gedanken, die nicht alles aussprechen – aber alles fühlen lassen.
Vielleicht findest du dort eine Zeile, die zu dir spricht.
Oder du schreibst selbst – und lässt weg, was zu viel ist.
Denn manchmal braucht es nur einen Satz.
Oder ein Schweigen – das genau zur richtigen Zeit kommt.
Mit leisen Grüßen & luftigen Gedanken
🪶
BookNook99 – wo auch das Unsichtbare gehört wird.
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